Money Management und ideale Bankroll bei Sportwetten

Der Erfolg bei Sportwetten muss mit einer klaren Strategie einhergehen. Nur wer genau weiß, was er tut, wird langfristig erfolgreich und vor allem verlustarm durch seine Wetten hindurchkommen. Fälschlicherweise wird oft vermutet, das Fachwissen über einen Sport wäre ein entscheidendes Element für den Erfolg. Tatsächlich ist Fachwissen aber nur ein Baustein des Gesamterfolgs.

Das Wissen um die Funktionsweise von Sportwetten und auch eine selbst ausgetüftelte Strategie, um diese Funktionsweise für den eigenen Erfolg zu nutzen sind ebenso wichtig. Dazu kommt ein rigides und strukturiertes Money Management, das den Sportwetter vor übergroßen Verlusten bewahren und die Gewinne stabil halten soll.

1. Was bedeutet Money Management bei Sportwetten?

Beim Registrieren eines Accounts bei einem Sportwettenanbieter wird der Wetter aufgefordert einen Betrag einzuzahlen, mit dem er fortan spielen kann. Dieser eingezahlte Betrag und ein eventuell dazukommender Bonus ist die sogenannte Bankroll des Wetters. Diese Bankroll sollte gut gewählt sein, denn nicht jede Bankroll macht wirklich Sinn. Spieler, die erst einmal 10 Euro einzahlen, um ein bisschen zu wetten, haben nicht den Hauch einer Chance mit diesem Betrag das große Glück anzusteuern. Die Bankroll ist zu klein und der Wetter kommt schnell bei parallel laufenden Wetten an seine Einsatzgrenzen, was er unbedingt vermeiden sollte. Der Grundbetrag, der zum Wetten zur Verfügung stehen sollte, sind minimal 200 €. Es ist natürlich klar, dass es sich nur um Geld handeln sollte, das nicht für lebensnotwendige Dinge gebraucht wird.

Da viele Sportwettenanbieter einen Bonus von 100% oder Free bets für die erste Einzahlung ansetzen, sollte dieses Geld unbedingt mit verwendet werden. Es ist geschenktes Geld und ist lediglich an einige Umsatzbedingungen geknüpft, die aber mit der entsprechenden Strategie leicht zu erfüllen sind. Money Management bedeutet nun, gezielt mit vorher festgelegten Beträgen auf Spiele wetten, die sich der Wetter herausgesucht hat. Dabei gibt es verschiedene Ansätze, wie agiert werden kann. Die meisten Sportwettenprofi setzen 1% ihrer Bankroll auf ein Spiel. Bei einer 200 € Bankroll wären das genau 2 €. Hier sind keine besonders großen Gewinne zu erwarten, aber darum geht es nicht.

2. Money Management für langfristigen monetären Erfolg durch Sportwetten

Es gibt dabei aber verschiedene Strategien, wie auch ein bisschen risikofreudiger vorgegangen werden kann, ohne bereits die ganze Bankroll aufs Spiel zu setzen. Es kommt auf die eigene Analyse des Events an. Bei riskanterem Vorgehen können auch 2-3% gesetzt werden, besonders wenn die eigene Spielanalyse zu dem Schluss kommt, dass hier ein bestimmter Spielausgang zu bevorzugen ist. Der sehr hohe Risikofaktor von einem 4-5%-Einsatz ist nur dann gerechtfertigt, wenn die Überzeugung vom berechneten Spielausgang enorm ist.

Es spielen also verschiedene Faktoren eine Rolle. Die Bankroll als Finanzgrundlage ist wichtig, aber auch die eigene Spielanalyse, um die Höhe des Einsatzes zu rechtfertigen ist grundlegend. Dazu kommt natürlich auch noch ein Blick auf die zu erzielenden Quoten, die in vielen Fällen bei recht klaren Spielen wahrlich nicht so ausfallen, wie sich das jeder Wetter vorstellt. Erst wenn alle Faktoren abgeprüft sind, kann der Sportwetter seine Wette platzieren. Die Strategie kann dann für die berechneten Spiele über Jahre hinweg immer wieder im Rahmen des Money Managements angewendet werden, sodass ein monetärer Gewinn nicht auf sich warten lassen sollte.

3. Anpassungen der Strategie für ideales Money Management

Wenn die Bankroll durch verschiedenartige Umstände stark ansteigt oder aber im schlimmsten Fall einbricht, ist es für den geschickten Sportwetter Zeit, seine Strategie zu überdenken und die Prozentzahlen und Einsatzhöhen zu verändern und anzupassen. Dabei muss auch in Erwägung gezogen werden, dass die eigene Methode der Spielanalyse vielleicht auch nicht effektiv genug ist. Sportwetter, die mit Erfolg ihr Hobby betreiben wollen, gehen davon aus, dass sie eine Trefferquote von 60% erreichen. Wenn diese Trefferquote nicht erreicht wird, kann es unmöglich werden einen finanziellen Erfolg zu erwirtschaften.

Die Bankroll muss durch das Money Management aber so gut kontrolliert werden, dass auch Durststrecken mit acht, neun oder sogar zehn aufeinanderfolgenden verlorenen Wetten nicht so sehr ins Gewicht fallen und den Sportwetter nicht in eine finanzielle Enge bringen. Das kontinuierliche weiterspielen, auch durch schlechte Phasen hindurch, sorgt am Ende für den Erfolg der Kurve. Daher ist es immer ratsam, die Bankroll durch geschicktes Money Management immer zu kontrollieren, ohne sie dabei als eine starre Struktur anzusehen.

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